12/2017 - Blog - Heileurythmie als Geisteswissenschaft.2

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Neue Entwicklungen

Herausgegeben von Beatrix Hachtel in Fachliche Themen · 1/12/2017 00:13:11
Tags: HeileurythmieAusbildung


Neue Entwicklungen


Knapp drei Monate ist es jetzt her, dass mein neuestes Werk, „Heileurythmie als Geisteswissenschaft“, erschienen ist. In der Zwischenzeit kommen bereits Rückmeldungen von Menschen, die das Buch im Ganzen studiert haben – welch eine Leistung!
An dem Buch war ja zwei Jahre in Stille gearbeitet worden und kaum jemand wusste von seiner Existenz. Insofern war seine Erscheinung für Kollegen und Fachverbände eine Überraschung und hat zum Teil auch für Verwirrung gesorgt. Daher soll an dieser Stelle ein kurzes Update für einen Überblick sorgen, was in der Zwischenzeit an welchem Ort im Zusammenhang mit diesem Buch entstanden ist.

Da ich vor einiger Zeit unter anderem auch an der Historie zu Heileurythmie gearbeitet hatte, entstand schnell die Frage, ob es sich hierbei um diese Historie handelt (Antwort: Nein, tut es nicht) bzw. wie sich diese beiden Bücher zueinander verhalten. Eine umfangreiche Antwort dazu wurde im Rundbrief des Berufsverbands Heileurythmie veröffentlicht:
Beatrix Hachtel, Heileurythmie als Geisteswissenschaft – Etwas zur Entstehungsgeschichte des neu erschienenen Buches, Rundbrief des Berufsverbandes Heileurythmie, Oktober 2017, S. 46-48

Auch die anthroposophische Zeitschrift Info3 hat sich des Themas angenommen. Im in der November-Ausgabe ist ein Interview von Laura Krautkrämer mit mir abgedruckt. Darin geht es um die historische Entwicklung innerhalb der Anthroposophischen Gesellschaft und ihre Folgen für die Heileurythmieausbildung, die neuen Entdeckungen aus meiner historisch-fachlichen Recherche und die Frage, was das für die Zukunft bedeuten könnte. Das Novemberheft mit dem Titel "Vom Leben und Sterben" ist sehr berührend und kann im Übrigen nur sehr empfohlen werden.
Laura Krautkrämer, Beatrix Hachtel: Grabenkämpfe überwinden, Info3, November 2017, S. 48-50

Unter den Heileurythmie-Ausbildern wird das Buch im Moment kontrovers betrachtet, weil natürlich die Konsequenzen für die gegenwärtigen Ausbildungsgänge unmittelbar sichtbar werden. Sollten sich die Gedankengänge in dieser Arbeit, die umfangreich auf erst in den 60ger Jahren veröffentlichten Angaben Rudolf Steiners aufbauen (also 40 Jahre nach der Traditionsbildung), als haltbar erweisen und bestätigen, wären die Konsequenzen für die Ausbildungen weitreichend. Es bleibt also spannend und man muss abwarten, ob zu dieser Arbeit ein fachlicher Diskurs entsteht. Über die Entwicklung wird hier auf der Website weiter auf dem Laufenden gehalten. Im Ausbilderkreis ist dazu die Frage entstanden, wo dieser Diskurs am besten geführt werden kann. Vorgeschlagen wurde, dass auf der Website des Forums Heileurythmie zu tun. Dazu müsste jedoch erst ein jedem zugänglicher Bereich geschaffen werden. Bis es soweit ist, wird meine Website als Informationsquelle dienen und Kollegen sind eingeladen, ihre Gedanken, Fragen und Feedbacks an mich einzusenden.

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es eine Fachfrage, die Kaspar Zett, Leiter der Schweizer Heileurythmieausbildung in Aesch, aufgeworfen hat: die Tätigkeit des „sich selber Abfotografierens“ während des Bewegens des Konsonanten oder am Ende des Bewegens ausgeführt? Ein erstes kurzes Gespräch hat gezeigt, dass beide Ansätze möglich scheinen, eine Klärung aber einer vertieften Studienarbeit bedarf. Wer sich für diese Fragestellung interessiert, meldet sich am besten bei Kaspar Zett direkt.


Die Druck- und Fehlerteufelchen….
sie haben auch in dieser Arbeit zugeschlagen, und einige Dinge müssen korrigiert werden.

S. 244: die Lautreihe muss natürlich TSRMA heissen, ein Dank an Kaspar Zett, der es bemerkt hat.
S. 362: die Zusammenfassung bezieht sich auf die Ausbildungen im deutschsprachigen Raum
S. 363: in dem Satz zu der Heileurythmieausbildung von Felix Wilde ist ein „lange“ weggefallen. Der Satz muss natürlich heissen: „… lange nicht anerkannt wurde“. Ein Dank an Helmut Eicher, dem dieser unangenehme Fehler aufgefallen ist: die Ausbildung ist natürlich inzwischen seit vielen Jahren von der Medizinischen Sektion am Goetheanum anerkannt.
S. 367: Chile, nicht Argentinien – ein Dank an Norman Kingeter, der den Irrtum bemerkt hat.


Zur Lieferbarkeit des Titels:
Wer sich mit dem Gedanken trägt, sich dieses Buch zu Weihnachten schenken zu lassen oder andere liebe Menschen damit beglücken zu wollen, beachte die Lieferfristen: Gerade in der Vorweihnachtszeit kann es für die Verlage im BoD-Bereich eng werden, was Druck und Auslieferung betrifft. Ich kann nur empfehlen, das Buch so früh als möglich zu bestellen oder ansonsten zu recherchieren, wer es möglicherweise noch vorrätig hat und verschicken kann.

In den nächsten Tagen werde ich eine erste kleine Leseprobe freischalten und wünsche damit viel Vergnügen: Zum Vorwort, das bereits einen tieferen Einblick gibt, geht es hier, auch das Inhaltsverzeichnis ist mittlerweile dort zu finden:







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